BW-Landtagsabgeordnete Petra Krebs informiert sich über den 3D-Druck im Gesundheitswesen

88339 Bad Waldsee, Deutschland / 8004 Zürich, Schweiz – 18. Oktober 2022

Prothesen, Zahnersatz, Anatomiemodelle oder Bauteile für Medizingeräte aus dem 3D-Drucker. Wie das funktioniert konnte sich MdL Petra Krebs, Abgeordnete der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, bei der Firma 3D-MODEL anschauen. Das Unternehmen vertreibt von seinen Niederlassungen in Bad Waldsee und Zürich aus 3D-Drucker und 3D-Scanner. Bei dem Besuch wurden die Einsatzmöglichkeiten der additiven Fertigung im Gesundheitswesen sowie Herausforderungen für mittelständische Unternehmen besprochen.

3D-Drucker für passgenaue, kostengünstige Medizinprodukte

Maßgeschneiderte Lösungen spielen in der modernen Medizin eine immer größere Rolle. Allerdings werden ihre Einsatzmöglichkeiten durch den enormen Kostendruck im Gesundheitswesen oftmals beschränkt. Mit 3D-Druckern und 3D-Scannern gelingt es jedoch immer mehr Unternehmen und Institutionen im medizinischen Bereich schnell und kostengünstig individuelle Produkte herzustellen, die die Patientenversorgung verbessern.

Petra Krebs ist als gelernte Krankenschwester und gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Partei im Stuttgarter Landtag bestens mit den An- und Herausforderungen im Gesundheitswesen vertraut. 3D-gedruckte Medizinprodukte hielt die Grüne Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg aber zum ersten Mal in den Händen. Bei ihrem Besuch in Bad Waldsee zeigten die beiden 3D-MODEL Geschäftsführer Philipp Binkert und Christiane Fimpel ihr nicht nur wie im 3D-Drucker Schicht für Schicht ein Modell entsteht, sondern anhand vieler Musterteile auch was alles mit den Maschinen hergestellt werden kann. Die Druckerzeugnisse können flexibel sein, aber bei Bedarf auch die Festigkeit von Aluminium erreichen.

MdL Petra Krebs im 3D-MODEL Showroom in Bad Waldsee
V.l.n.r.: Philipp Binkert und Christiane Fimpel (3D-MODEL), MdL Petra Krebs (Grüne Abgeordnete im Landtag von BW), Jörg Kirn (Gemeinderat Bad Waldsee)

Biokompatible Materialien für den Einsatz der additiven Fertigung im Gesundheitswesen

Bei 3D-MODEL werden 3D-Drucker angeboten, die mit Kunststoff, Metall oder Keramik arbeiten können. „Insbesondere biokompatible Kunststoffe und Keramik ermöglichen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im medizinischen Bereich“, erklärt 3D-MODEL Geschäftsführer Philipp Binkert, der bereits seit über zehn Jahren im 3D-Druck aktiv ist und feststellt, dass die Anzahl an für den Medizinbereich zertifizierte Druckmaterialien aufgrund der hohen Nachfrage stetig wächst.

Bekannt und schon häufig im Einsatz bei Dentallaboren sind 3D-Drucker für Zahnersatz. Aber auch Prothesen und OP-Werkzeuge können additiv gefertigt werden. Mit Keramik kann sogar Knochenersatz gedruckt werden. Chirurgen nutzen außerdem Modelle aus dem 3D-Drucker zur Vorbesprechung komplizierter Operationen, um so die tatsächliche Operationszeit zu verringern. Im Kundenstamm von 3D-MODEL befinden sich zudem Unternehmen, welche die Entwicklung und Produktion ihrer Medizinprodukte – beispielsweise eines Stoßwellengerätes – durch die additive Fertigung unterstützen. Dabei werden die 3D-Drucker genutzt um Prototypen, aber auch Bauteile mit komplexen Geometrien schnell im eigenen Haus fertigen zu können.

Medizinprodukte SLA SLS Formlabs 3D-Drucker_3D-MODEL
Medizinprodukte gedruckt auf Formlabs SLA und SLS 3D-Druckern

3D-Scanner zur Datenerfassung für Prothesen und Implantaten

Von der großen Einsatzbreite und der digitalen Fertigung an sich zeigte sich die Landtagsabgeordnete ebenso beeindruckt wie von einem Live 3D-Scan. Innerhalb weniger Minuten entstand mithilfe eines 3D-Handscanners und einer 3D-Software ein präzises 3D-Modell. Die 3D-MODEL Geschäftsführer wussten zu berichten, dass 3D-Scanner im Gesundheitswesen sehr oft eingesetzt werden, um 3D-Modelle und Druckdaten für passgenaue Orthesen, Prothesen oder Implantate zu erstellen. Mithilfe von 3D-Druckern können die erfassten Daten wiederum in ein physisches Produkt umgesetzt werden.

Digitalmodell Unterschenkel Artec 3D Artec Eva individuelle Prothese
Digitalmodell eines Unterschenkels, erstellt mit dem 3D Scanner Artec Eva von Artec 3D (links) und digitaler Entwurf des individuell angepassten Orthesenprototyps (rechts)

Da Baden-Württemberg digitale Fertigungstechnologien voranbringen möchte, waren sich die Politikerin und die Unternehmer am Ende des Besuches einig, dass die Austausch- und Informationsmöglichkeiten zu diesem Thema noch besser genutzt werden sollten, damit noch mehr Firmen in Baden-Württemberg von dieser Zukunftstechnologie profitieren können.

Interessenten sind herzlich eingeladen sich nach vorheriger Anmeldung im Showroom von 3D-MODEL in Bad Waldsee über 3D-Drucker und 3D-Scanner zu informieren.

Über 3D-MODEL

3D-MODEL vertreibt innovative 3D-Drucker3D-Scanner und 3D-Softwares. Die digitalen Fertigungstechnologien helfen dabei, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Die Beratung durch 3D-MODEL erstreckt sich von der Auswahl der richtigen Maschine bis hin zur Datenerfassung und -optimierung. Die additive Fertigung ist in allen Branchen etabliert. Im Gesundheitswesen bieten die kostengünstigen, individuellen Produktionsmöglichkeiten viele Möglichkeiten die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. 3D-MODEL ist in Deutschland und der Schweiz tätig. Die Firmensitze befinden sich in Bad Waldsee und Zürich.

Pressekontakt für Rückfragen:

3D-MODEL GmbH
Jana Lutz
Franz-Lehar-Straße 1
DE-88339 Bad Waldsee
E-Mail: jl@3d-model.com
Tel.: +49 7524 464 24-0

3D-MODEL AG
Jana Lutz
Marmorgasse 9
CH-8004 Zürich
E-Mail: jl@3d-model.com
T: +41 43 243 90 36

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