Case Study zum Markforged Metal X 3D-Drucker

Die Erschließung neuer Kundensegmente im Markt und die bestmögliche Erfüllung aller Kundenwünsche durch additive Fertigung

Der Markforgerd Metal X schafft durch optimierte Produkte eine enorme Zeit- und Kosteneinsparung im Produktionsprozess.

Folgende Geräte kamen zum Einsatz: Markforged Metal X, Markforged-3D-Kunststoffdrucker für Kundenmuster und Anlagenwartung

Problemstellung: Das Unternehmen Guhring UK produziert Präzisionsschneidwerkzeuge für internationale Größen wie BMW, Jaguar Land Rover, Airbus oder BAE Systems. Dafür wird jedes Spezialwerkzeug eigenhändig entworfen, genehmigt, getestet und hergestellt. Dieser aufwendige Prozess kostet bis zu acht Wochen Zeitaufwand. Kleinere Kunden können meist die Kosten oder den zu Grunde liegenden Zeitvorlauf für das benötigte Spezialwerkzeug nicht bewerkstelligen. Deshalb sucht Guhring UK nach einer Möglichkeit auch dieses Kundensegment mit ihren Präzisionsschneidwerkzeugen beliefern zu können.

Die Lösung hierfür ist der Markforged Metal X 3D-Drucker. Er ermöglicht es passende Werkzeuge innerhalb von sechs Tagen vollständig zu entwerfen, zu testen und herzustellen. Außerdem ersparte er auch eine Menge an Kosten.

Vorgehensweise: Guhring UK produziert auf Kundenwunsch maßgeschneidertes Werkzeug in Industriequalität mit ultrahoher Härte. Um auch die Einnahmequelle kleinere Unternehmen zu erschließen setzt die Guhring UK jetzt auf additive Fertigung in ihrer Produktion. Auch die Kostensenkung für den Prototyp und die Senkung der iterative Zykluszeit sind ein Ziel. Mithilfe des Markforged Metal X 3D-Druckers können Vorlaufzeiten enorm verkürzt werden und so die Produkte des Unternehmens durch den 3D-Druck zugänglicher gemacht werden. Durch die professionelle Beratung eines Markforged-Partners wie 3D-MODEL fand Guhring UK für seine Anforderungen den optimalen 3D-Drucker. Das Unternehmen verwendete den Kohlefaser-3D-Drucker zunächst um schnell Prototypen der Spezialwerkzeuge mit geringem Volumen herzustellen. Der Metall-3D-Druck eignet sich perfekt um funktionale Werkzeuge herzustellen. Der neue Prozess läuft folgendermaßen ab: „Innerhalb eines Tages hatten wir ein Werkzeug aus Onyx [Nylon gemischt mit gehackter Kohlefaser] entworfen und gedruckt, und wir konnten sofort feststellen, ob wir bei der Herstellung auf Probleme stoßen würden. Innerhalb von fünf Tagen hatten wir einen voll funktionsfähigen Metallschneiderkörper gedruckt und gesintert. Die Verwendung von Markforged 3D-Druckern beschleunigt einfach alles. Von der Überprüfung des Werkzeugdesigns bis zum Drucken des Werkzeugs können wir die Vorlaufzeit beim 3D-Druck erheblich reduzieren, anstatt die Teile manuell zu bearbeiten. Wir können jetzt ein einmaliges Produktionsteil herstellen und es in weniger als einem Drittel der Zeit und zu geringeren Kosten an einen Kunden liefern“, berichtet der Produktionsleiter Pearce von Guhring UK.

Bei der Fertigstellung des Werkstückes wurde festgestellt, dass das Werkzeug eine außerordentliche Leistung erbrachte. Auch bei verschiedenen Belastungsstufen überzeugte das 3D-gedruckte Werkzeug. Die 60 prozentige Gewichtsreduktion der durch 3D-Druck hergestellten Werkzeuge im Vergleich zu den Werkzeugen der manuellen Produktion ermöglicht in den Zyklen schnellere Werkzeugwechsel, was insgesamt zu einer Verkürzung der Zykluszeiten führt. Konkret erzielt die Verwendung des Markforged Metal X 3D-Druckers in der Produktion eine unglaubliche Zeitersparnis in der Produktion von 66% und eine Kostenersparnis der Werkzeugkosten von 75%.

Die Technologie der additiven Fertigung hat es Guhring UK ermöglicht mithilfe des Markforged Metal X 3D-Druckers vielfältigere, leichtere Werkzeuge für verschiedene Kundengruppen zu einem kostengünstigeren Preis zu fertigen.

Weitere Informationen rund um den Markforged Metal X 3D-Drucker finden sie hier!

 

- Case Study erstellt von Lea Reischmann

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