CH - Case Study zum Thema Kunst und Design - 15 Meter hohe kulturelle Statue einscannen

Häuser, Sehenswürdigkeiten, plastische Kunst durch Scanning digitalisieren? All dies ist möglich. – Der Scanprozess an buddhistischem Kulturgut erklärt

Die Kultur schützen und erhalten durch das detailgetreue Einscannen von meterhohen Statuen mithilfe des 3D-Langstreckenlaserscanners Artec Ray – Wie funktioniert das?

Diese Case Study zeigt wie vielseitig 3D-Scanner unterdessen vor allem der Artec Ray eingesetzt werden können und welche Potentiale sie bieten. So ist es beispielsweise möglich alte historische Skulpturen der größten Künstler durch die moderne Scantechnologie für die Ewigkeit zu generieren. Dabei muss es nicht nur bei Skulpturen bleiben, auch antike Gebäude wie Kirchen, Denkmäler und Tempel oder architektonische Meisterwerke wie das Teekannenhaus, der Burj Khalifa oder das Opera House wären denkbar.

Folgende Geräte kamen zum Einsatz: 3D-Scanner Artec Ray, und als Software Artec Studio, Geomagic Freeform sowie ZBrush als Grafikprogramm

Problemstellung: Die 15 Meter hohe Statue der Göttin Guaynin in Shenzen, die von vielen Buddhisten täglich aufgesucht und angebetet wird, muss aufgrund von großflächigen Bauarbeiten an einen anderen Ort versetzt werden. Dies ist jedoch sehr riskant, da die große Statue beim Transport leicht beschädigt werden könnte.

Die Lösung hierfür ist die Statue detailgetreu mit dem 3D-Langstreckenlaserscanner Artec Ray aufzunehmen und so ein beständiges virtuelles Abbild der Statue zu kreieren, sodass diese unbegrenzt oft und in verschiedenen Größen stets durch die 3D-Druck-Technologie erneut erschaffen werden kann.

Vorgehensweise: Es dauerte nur vier Stunden die 15 Meter hohe Statue einzuscannen, was für ein Objekt dieser Größe vergleichsweise sehr wenig Zeit ist. Zudem wurden durch Artec Studio keine Zielmarken benötigt, weshalb die Statue in weniger als zehn Scans vollständig virtualisiert war.

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JIE Technologies erhielt durch die Artecsupportmitarbeiter eine gute Schulung im Umgang mit dem Gerät. Die Einarbeitung verlief laut JIE Technologies ohne Probleme. Ein zusätzlicher Faktor hierfür ist auch der simple Scanvorgang des Artec Ray. Der Scan erfolgt mithilfe einer Ipad App. Auch diese Funktion vereinfachte den Scanvorgang.

Es war das erste Mal, dass wir mit Ray gearbeitet haben – und das erste Mal, dass wir einen perfekten Scan hatten“, findet Fung von JIE Technologies.

Vorzüge des Artec Ray:

Der 3D-Scanner Artec Ray eignet sich besonders für Projekte, bei denen größere Objekte eingescannt werden müssen, da er auch bei großen Objekten jedes entscheidende Detail präzise erfasst, selbst bei einer Entfernung bis zu 110 Meter. Im Umkreis von 15 Metern erfasst er alles auf den Submillimeter genau. Auch die Winkelgenauigkeit des Artec Ray ist die Beste in Vergleich zu anderen Geräten seiner Klasse. Ein weiterer Vorteil des Artec Ray ist, dass nicht ein weiterer Scanner für die Details der Oberfläche benötigt wird. Der Artec Ray reicht aus um genaue Daten von einem Objekt zu bekommen. Die Datenerfassung erfolgt schnell und rauscharm, weshalb auch eine schnellere Nacharbeitung möglich ist. Der erfolgreiche Scan des buddhistischen Kulturguts zeigt zudem wie vielseitig einsetzbar der Artec Ray ist.

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Auch Museen oder Architekturbüros können von der hochmodernen Technik des Artec Rays profitieren. Kultur und Kunst kann einfach reproduziert werden und für die Nachwelt erhalten werden. Sogar kleine Abbilder der Kunstwerke können durch die Verkleinerung des Originalscans als Souvenirs mitgenommen werden. Anders als viele technische Innovationen und Fortschritt Kultur vertreibt kann der Artec Ray durch seine einzigartige Scantechnologie nicht nur die Kultur erhalten, sondern schafft das Potential sie für jedermann greifbarer zu machen und sie weiter zu verbreiten.

 

- Case Study erstellt von Lea Reischmann

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