Print City – einzigartige Möglichkeiten für Absolventen durch additive Kenntnisse

Print City – einzigartige Möglichkeiten für Absolventen durch additive Kenntnisse

Print City Personen
Jack Thomas (Technical Specialist Print City Network), Edmund Keefe (Senior Lecturer Print City), Mark Chester (Product Development Specialist Print City Network)

Bereits im Jahr 1300 entstanden die ersten Textilmanufakturen in Manchester. Die Textilindustrie sowie die Schwerindustrie sind seit daher ein essenzieller Bestandteil der Wirtschaft in Manchester. Besonders in den Anfängen der industriellen Revolution wurde Manchester zu einem der wichtigsten Standorte für die Industrie. Heutzutage stagniert die Industrie in Manchester jedoch. Ein Grund dafür sind die fehlenden Qualifikationen der potentiellen Arbeiter, die benötigt sind, um die Nachfrage zu sättigen. 57% der britischen Hersteller sind der Meinung, dass die Bildung in diesem Bereich nicht ausreichend ist und wünschen sich einen Ausbau des Bildungsangebots. Deshalb hat die Manchester Metropolitan University ein spezielles Programm ins Leben gerufen, um dies zu ändern und die moderne Fertigung voranzutreiben.

Das Programm Print City begann vor sechs Jahren mit nur einem Mitarbeiter der Universität. Zunächst wurde einen alter Raum mit Drehbänken aufgeräumt und mit ein paar 3D-Drucker ausgestattet. Inzwischen ist die Print City eine große Forschungseinrichtung der Universität mit über 60 3D-Druckern und 24 Mitarbeitern.

Der Zweck von dem Programm ist es, Studenten und Fakultätsmitgliedern Qualifikationen rund um die additive Fertigung zu lehren.

Dabei arbeitet Print City in enger Kooperation mit Unternehmen der Industrie von KMUs bis hin zu internationalen Großunternehmen. Das Feedback der Unternehmen hinsichtlich der additiven Fertigung ist eindeutig. Die Unternehmen sind nämlich stets auf der Suche nach Absolventen, die bereits erste Erfahrungen in der additiven Fertigung sammeln konnten und somit ihre erlernten Fähigkeiten ins Unternehmen miteinbringen können.

Möglichkeiten des 3D-Drucks für die Textilindustrie

Print City Textil Drucke

Jack Thomas ist einer der Studenten, der das Angebot der Print City nutze. Er erwarb seinen Bachelor in Textiltechnik an der Manchester Metropolitan University und wechselte nach seinem Abschluss zum Industrial Digitalisierung MSC-Kurs der Print City.  Nun arbeitet er dort als technischer Spezialist für das PrintCity-Netzwerkprojekt Textilien und den Bereich 3D-Druck.

Thomas erachtet den 3D-Druck als ein hilfreiches Werkzeug. Besonders für Textilpraktiker, Modedesigner oder Architekten bietet der 3D-Druck eignet sich der 3D-Druck durch seine simple Bedienbarkeit. Herkömmliche Fertigungsprozesse sind sehr langwierig, da der Prozess erst entwickelt, eingeführt und aufgebaut werden muss. Der 3D-Druck hingegen ermöglicht es beispielsweise Stoffe nach Wunsch ganz einfach 3D zu drucken. Zudem bietet der 3D-Druck zahlreiche Möglichkeiten, wobei beispielsweise auch das Fertigen von Verzierungen und Verschlüssen ganz einfach ermöglicht wird. Des Weiteren eignet sich der 3D-Druck von Textilien auch für größere Stückzahlen.

Additive Schulungen für Branchenpraktiker

Auch Branchenpraktiker besuchen die Print City durch das Print City Network. Dabei können sie sowohl Schulungen als auch Qualifikationen in zahlreichen Aspekten der additiven Fertigung erlangen.

Ein Beispiel hierfür ist das Rapid Prototyping, bei dem besonders der Zeitaufwand minimiert wird, was ebenfalls ein großer Vorteil der additiven Fertigung gegenüber von herkömmlichen Fertigungsverfahren ist. Mit Hilfe von 3D-Druck kann ein Prototyp bereits in zwei Wochen anstelle von zwei Monaten fertig sein.

Die Fertigungsmethode des 3D-Drucks hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und ist zumal viel zugänglicher und vielseitiger geworden. Unternehmen in sämtlichen Branchen arbeiten mit Print City zusammen und erzielen beeindruckende Resultate. Dies ist ebenso ein Indikator dafür, dass in der Zukunft mehr Absolventen mit Qualifikationen im 3D-Druck gesucht werden.

Enge Zusammenarbeit der Print City mit Unternehmen der Region

Fabricon Design Logo

Eines der Unternehmen, welches mit der Print City zusammenarbeitet, ist Fabricon Design. In einer Fabrik von fast 2.000 m2 produziert Fabricon Design Design-Prototypen und Serien. Dabei setzt das Unternehmen neben der traditionellen CNC-Bearbeitung vor allem auf die die additive Fertigung.

Mit Markforged X7 3D-Druckern konnte Fabricon Design eine enorme Verbesserung ihrer Produktivität in der Werkstatt erzielen. Nun sind die Markforged 3D-Drucker für Fabricon Design zu einem essenziellen Bestandteil ihrer Toolbox als Produzent geworden.

Für die Produktion mit den Markforged X7 3D-Druckern genügen bereits zwei Schritte. Zuerst wird das 3D-Design der gewünschten Teile in entsprechender 3D-Software entworfen.

Print City Fabricon Design

Danach kann auch schon 3D gedruckt werden. Dazu wird der Markforged X7 einfach gestartet und vollendet den 3D-Druck ohne dass dabei weitere Eingriffe von Nöten sind.

Fabricon Design entschied sich für eine Zusammenarbeit mit der Print City, um die Qualifikationslücke der additiven Fertigung zu schließen. Fabricon bietet auch spezielle Praktika für Studenten an. So können diese direkt im Unternehmen lernen, wie der 3D-Druck in traditionelle Fertigungsmethoden integriert werden kann.

Praxiserfahrung im 3D-Druck durch Print City

Print City Personen

Print City ist sehr stolz darauf, eine multidisziplinäre Einrichtung zu sein, welche Studenten einzigartige Möglichkeiten bietet. Dabei ist die Einrichtung zugänglich für Studenten sämtlicher Studiengänge wie die der Kunsthochschule, der Business School oder dem Ingenieurswesen. Print City bietet allen die Möglichkeit, Praxiserfahrung im 3D-Druck zu sammeln. Bereits viele Absolventen der Print City bekamen begehrte Jobs in der Region durch ihre neuen digitalen Qualifikationen.

Weitere Markforged 3D-Drucker

3D-MODEL hat neben dem Markforged Onyx Pro noch weitere Markforged Desktop 3D-Drucker im Sortiment. Diese sind der Markforged Onyx One und der Markforged Mark Two. Neben dem Markforged X7 bietet 3D-MODEL noch die 3D-Drucker Markforged X5Markforged X3 und Markforged FX20 aus der selben Industrie-Serie an.
Für die additive Fertigung von Metall gibt es den Markforged Metal X

Neben den Markforged 3D-Drucklösungen können bei 3D-MODEL auch 3D-Drucker der Hersteller Formlabs und 3DCERAM gekauft werden. Im 3D-Scan Bereich bietet 3D-MODEL die 3D-Scanner von Artec 3D an. Darunter befinden sich Hand-, Desktop- und Langstreckenlaser 3D-Scanner.

Du möchtest weitere Informationen zum 3D-Druck und 3D-Scannen oder hast Fragen zu den Einsatzmöglichkeiten in deinem Unternehmen? Dann kontaktiere uns gerne, wir beraten dich kostenlos und freuen uns auf deine Anfrage! 

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